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8 Einträge zu schering ag <berlin> BEHANDELTE KOERPERSCHAFT
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2020-10-24 20:23)


Signatur: EvB/B 1/73

Brief an August Laubenheimer / Emil von Behring
Berlin, 30.03.1894. – masch., 2 S. (Abschr.) + 4 Beil.

Orig. fehlt

Beil. 1 (Dr., 2 S.): "Diphtherie-Antitoxinlösung-Schering" / Dargestellt in der bacteriologischen Abtheilung der Chemischen Fabrik auf Actien (vorm. E. Schering) von Hans Aronson, Berlin, den 15. März 1894, Müllerstraße No. 170/171.

Weitere Beilagen [diese sind erschienen nach dem Brief vom 30.03.1894!]:

Beil 2 (1 S.): Ueber Diphtherieantitoxinlösung zu Immunisirungszwecken / Hans Aronson. Aus: Deutsche Medizinische Wochenschrift, Nr. 19, 10.05.1894, 431.

Beil. 3 (4 S.): "Weitere Untersuchungen über Diphtherie und das Diphtherie-Antitoxin" / Hans Aronson. Aus: Berliner Klinische Wochenschrift, Nr. 15, 09.04.1894, 355-358

Beil. 4 (2 S.): "Meine Stellung in der Diphtherie-Antitoxinfrage" / Hans Aronson. Aus: Berliner Klinische Wochenschrift, Nr. 47, 19.11.1894, 1077-1078

Die Aufsätze drehen sich auch um die Prioritätenfrage bei der Diphtherie-Antitoxinforschung und die Anerkennung der wissenschaftlicher Leistung von Aronson, Behring, Ehrlich und Wernicke. A. weist die Vorwürfe zurück, sich auf Kosten Behrings bereichert zu haben, die Experimente bei Schering habe er "1a Jahre völlig unentgeltlich" geleitet. Durch Behrings "fortgesetzten gehässigen Angriffe" befinde A. sich in Notwehr und schreite zum Schritt der öffentlichen Darstellung.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1031/Dok. 0000045

B. nimmt Bezug auf den beigelegten "Prospekt" aus der Feder Aronsons, in welchem die Leistungsfähigkeit des Scheringschen Antitoxins gegen Diphtherie dargestellt wird. Aronson sei für Schering "gewonnen", B. bliebe der Ruhm, dem "geschäftskundigeren Kollegen" jedoch die Früchte seiner Arbeit. Falls er, wie Althoff ankündigte, demnächst eine Hygieneprofessur erhalte, seien ihm die Hände noch mehr gebunden. Er erwäge deshalb, "die Diphtherieheilungsangelegenheit auch geschäftlich zu meiner Lebensaufgabe zu machen und allmählich die Streptokokken, die Tuberkulose, den Milzbrand, den Tetanus, die Cholera, den Typhus, den Rotz in den geschäftlichen Betrieb hineinzunehmen." - Seine Geldmittel seien aufgebraucht, er habe Wernicke, der demnächst heirate, ausbezahlt, sein Buch "Infektion und Desinfektion" [= "Bekämpfung der Infectionskrankheiten. Infection und Desinfection. Versuch einer systematischen Darstellung der Lehre von den Infectionsstoffen und Desinfectionsmitteln". Leipzig: Thieme, 1894] sei auf eigene Kosten gedruckt; deshalb bitte er den Geldbetrag von 5000 Mark schon jetzt auszuzahlen. Hier am Berliner Institut für Infektionskrankheiten müsse alles veröffentlicht werden und sei "nicht für industrielle Zwecke patentfähig". "Darin eben ist mir Aronson so sehr über, dass er ruhig abwarten kann, was ich herausbekomme, dass er dann die ihm bedeutsamsten Ergebnisse sich heraussuchen, etwas modifizieren und dann nicht bloss geschäftlich ausnützen, sondern auch patentieren lassen kann. Deswegen bin ich ganz machtlos, solange ich Militärarzt bin und an einem staatlich subventionierten Institut arbeite." Wie also könne man Schering und Aronson "kaltstellen"? Für den Erfolg der von Laubenheimer geleiteten Fabrik könne B. "gutstehen".

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Beilage 1:
Beilage 2:
Beilage 3:
Beilage 4:

Signatur: EvB/B 196/9

Brief an August Laubenheimer, Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning / Emil von Behring
Berlin, 30.03.1894. – eh., 10 S., Transkr. (2 S.) + 1 Beil.

Briefkopf: "Stabsarzt Professor Dr. Behring, Berlin S. O., Treptower Chaussee 8, I. [gestrichen, ersetzt: "2"] Villa Emma' [letzteres gestrichen]"

Beil. (Dr. m. eh. Anstr., 2 S.): "Diphtherie-Antitoxinglösung Schering" / Hans Aronson, Berlin, den 15. März 1894, vgl. EvB/L 232

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045a/Dok. 0000680

Finanzielles, Geschäftliches. - B. nimmt Bezug auf beiliegenden Prospekt, der bezüglich der Leistungsfähigkeit des Scheringschen Antitoxins richtige Angaben enthalte. Aronson sei für Schering gewonnen, die Fabrik produziere viel und preiswert, Schering sei also den Farbwerken überlegen. In Berlin benötige B. weitere Geldmittel, er habe zwar den wissenschaftlichen Ruhm, Aronson aber den finanziellen Gewinn. Ob B. also die ihm von Althoff angebotene Hygiene-Professur annehme oder doch lieber die "Diphtherieheilserumsangelegenheit" gemeinsam mit der Behandlung von Streptokokken, Tuberkulose, Milzbrand, Tetanus, Cholera, Typhus und Rotz auch geschäftlich zu seiner Lebensaufgabe machen solle? - Wernicke habe er ausbezahlt, und er habe auf eigene Kosten ein Buch drucken lassen [= Bekämpfung der Infectionskrankheiten. Infection und Desinfection. Versuch einer systematischen Darstellung der Lehre von den Infectionsstoffen und Desinfectionsmitteln. Leipzig: Thieme, 1894]. Er hoffe nun auf den Austritt aus der militärärztlichen Stellung, da alles, was im Institut für Infektionskrankheiten erarbeitet werde, veröffentlicht werden müsse "und nicht für industrielle Zwecke patentfähig" sei. Ob L. eine Antwort auf die Frage habe, wie man "die Schering-Fabrik und Aronson kaltstellen" könne und ob es wohl eine Basis für eine Zusammenarbeit gebe?

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Signatur: EvB/B 196/11

Brief an August Laubenheimer, Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning / Emil von Behring
Berlin, 06.04.1894. – eh., 4 S., Transkr. (1 S.)

Briefkopf: "Stabsarzt Professor Dr. Behring, Berlin S. O., Treptower Chaussee 8, I. [gestrichen, ersetzt: 2] Villa Emma' [letzteres gestrichen]"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045a/Dok. 0000682

B. komme am 08.04.1894 nach Frankfurt und setzte Libbertz davon in Kenntnis. Er sei mit Ehrlich "vollkommen über das Programm einig", sodass die "sachlich erfolgenden Aufschlüsse auch in seinem Namen gegeben werden können". Zur Überprüfung der Scheringschen Lösung und deren Antitoxingehalt. Verweis auf B.s am 12.04.1894 erscheinenden Aufsatz in der "Deutschen medizinischen Wochenschrift" ["Zur Diphtherieheilfrage", in: Deutsche medizinische Wochenschrift vom 12.04.1894, Nr. 15, 343]; die Immunisierung Gesunder (gute Resultate in Templin und Oldenburg) sei geschäftlich noch nicht zu nutzen; Vergleich der eigenen [immunisierten] Tiere mit denen Scherings; die Konkurrenz in der Diphtherieantitoxinherstellung könne ausgeschlagen werden; die Patentierung der Aronsonschen Fällungsmethodik müsse verhindert werden, der "chemischen Extraktion" müsse "größere Energie" zugewandt werden; die Höchster Tiere seien "schnell zu steigern"; in Berlin werde die Konkurrenz durch Schering bekämpft, Ehrlich solle den Berliner Betrieb leiten, B. den Betrieb in Höchst.

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Signatur: EvB/L 215/1

Protokoll der "Beratung betreffend das Diphtherieserum" / [Unterzeichner:] Köhler ; Arthur Würzburg ; Max Hornemann
[Berlin], 03.11.1894; 05.11.1894. – hs. m. Anstr. und Anm. auf S. 9 u. 13, 29 S.

mit Stempel am oberen rechten Seitenrand: "Geh.-Rat Prof. Dr. Dieudonné München"

Hinweis zur Herkunft des Dokuments: vermutlich aus dem Besitz Adolf Dieudonnés, München, siehe Stempel

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-10/T-II, m/Nr. 1219

Protokoll der "Beratung betreffend das Diphtherieserum" vom 03.11.1894 mit Liste der Anwesenden (darunter Dieudonné und die Unterzeichner Köhler, Würzburg und Hornemann). Behring habe die Sitzung mit einem Vortrag über die Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Diphtherieserums eingeleitet. Die anwesenden Ärzte und Regierungsvertreter, sowohl Ehrlich (Elisabeth-Krankenhaus) als auch Koch, von Kerschensteiner (München), Günther (Carola-Krankenhaus Dresden), von Koch (Olga-Krankenhaus Stuttgart), Thierfelder (für das Krankenhaus Rostock), Battlehner (für das Städtische Spital Karlsruhe), Krieger (für Elsass-Lothringen) und Reincke (für Hamburg) berichten über Heilungserfolge bei diphtheriekranken Kindern. Baden plane die Anschaffung des Serums auf Staatskosten. - Nachfragen zu Nebenwirkungen (Lähmung), zur Dosierung, zur Schutzwirkung, zum Verfahren und zur Menge der Serumherstellung in Höchst ("täglich über 1000 Fläschchen mit je 5 cbcm Serum") und zu den belieferten Ländern (u. a. Deutschland, Serbien, Rumänien). Spezialdiskussion zu den Fragen, ob sich "eine Anwendung des Mittels auf Kranke in Anstaltsbehandlung" empfehle, und ob der Verkauf des Mittels - "Heilmittel" oder "Schutzmittel" - an die Apotheken überwiesen werden solle. - Über die Wertbestimmung und Kontrollierung des Mittels. - Sitzung vom 05.11.1894: Zum Ort der Serumprüfung, Vergleich der Wirksamkeit des Höchster und des Scheringschen Präparats, Festsetzung des Verkaufspreises, Regelung der Apothekentaxe, zur Statistik [= Auswertung von Fragebögen]. - Anlage A: "Vorschläge die Prüfung des Diphtherieserums und seinen Vertrieb betreffend", unterschrieben von Robert Koch, Emil von Behring, Paul Ehrlich und Dr. Weißer. - Anlage B: "Bericht des Stabsarztes Dr., Weißer über die von ihm im Kaiserlichen Gesundheitsamte angestellten vergleichenden Versuche mit den Diphtheriegiften des Professors Ehrlich und Dr. Aronson, sowie mit dem Heilserum des Professors Dr. Behring." (Enthält in Anlage I bis V. Listen mit Meerschweinchenversuchen.) - Anlage C: "Diphtherie-Fragenbogen."

Notation: 3.9 - Verträge

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Signatur: EvB/B 196/30

[Dokumentensammlung] / Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning
Höchst a. M., 10.11.1896. – hs., 6 S., masch., 1 S.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045a/Dok. 0000700

"Vergleichstabelle des 500fachen Serum für Apotheker", mit Verkaufspreis (Vergleich Farbwerke, Schering, Ruete-Enoch); Auflistung "Amortisation" nach Jahren (1 bis 7); "Kostenvoranschlag über die vollständige Einrichtung des bacteriolog. Instituts in Marburg, als Maschinen, Apparate, Installationen, Tische, Schränke etc. etc.", unterzeichnet von J. Wach und A. Berger; Berechnung von Immunisierungseinheiten ("I. E."), Berechnung "Diphtherie Heilserum Verkaufspreis an die Apotheken" ("No. I muss von jetzt an 600 I. E. enthalten!"); "Preise des Serums" mit Liste "Farbwerke an Apotheker", "Apotheker an Publikum".

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Signatur: EvB/B 169/1

Brief an Friedrich Althoff / Paul Ehrlich
Frankfurt a. M., [vermutl. Januar 1900]. – eh. Entw. m zahlr. Tinten- u. Farbstiftkorr., 7 S., Transkr. (4 S.) + 1 Beil.

Briefkopf: "Königl. Institut für experimentelle Therapie. Frankfurt a. M."

Beil.: Br., 1 Begleitschreiben Antiquariat Konrad Meuschel Bonn [nicht digitalisiert]

vgl. Br.Behrings an Friedrich Althoff vom 29.01.1900

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1034/Dok. 0000195

E. bittet um Unterstützung bezüglich Behrings Vorstoß im Rahmen der Einführung der Tetanusprüfung. Behring werde bei seinen Berliner Gesprächen wohl Ehrlichs "amtliche thätigkeit in erheblicher weise angreifen", doch habe E. das Institut in wissenschaftlicher und technischer Weise einwandfrei verwaltet. Die von ihm vorgenommenen Änderungen bei der Serumprüfung beträfen Sterilitätsfragen und Prüfungsmodi, die auf der mühseligen Untersuchung zahlreicher Gifte beruhten. Es bestünden "giftmodificationen [...], die noch bindunsgsvermögen für antitoxine besitzen, dabei aber ihre giftigkeit eingebüßt haben. Die Toxoidtheorie - die von der mehrzahl der fachcollegen (mit ausnahme des Instituts Pasteur u. Behring - acceptirt sind, bilden den ausgangspunkt der modernen entwicklung der immunitätsrichtung". Differenzen gebe es wohl bezüglich der Prüfung der amerikanischen Sera, bezüglich der Resulate bei der Prüfung "des angeblich hochwertigen Tuberkulosegifts (TDr)", bezüglich der "patentfrage", bezüglich seiner mangelnden Neigung, sich an der "erforschung der neuen tuberculin präparate" zu beteiligen. Angesprochen werden zudem Eifersüchteleien, Parteilichkeit (Vorwurf auch gegen Dönitz), Ehrlichs Verhältnis zu den Farbwerken Höchst und Schering (Bezug von Sera) und Behrings Wunsch, "bei allen serum fragen als sachverständiger zugezogen zu werden" [mit Tinte ausgestrichen]. - Bezüglich der staatlichen Einführung des Tetanusserums habe er sich an die offizielle Stelle gewandt; das Serum werde in Marburg hergestellt und von Höchst vertrieben. - Behring selbst könne nicht "nur als unparteiischer sachverständiger angesehen" werden, da er doch als der [das Folgende mit Tinte durchgestrichen:] "fabrikant in höchstem Grade pecuniäre interessen beweist".

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Signatur: EvB/B 192/511

Brief an Carl H. Cremer / [Carl Siebert]
[Marburg], 11.08.1916. – masch., 2 S. (Durchschlag)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/161

Zur Diphtherieserum-Konvention: Sämtliche beteiligte Firmen hätten sich bereit erklärt, die Verhandlungen (Preiskonvention, Kontingentierung) wieder aufzunehmen, auch das Sächsische Serumwerk, das von den Farbwerken Hoechst wegen unlauteren Wettbewerbs verklagt worden war. Beteiligte Firmen: E. Merck, Farbwerke Vormals Meister (Höchst), Lucius und Brüning, Schering, Ruete-Enoch, Sächsisches Serumwerk. - Zur Regelung von Sieberts "Gehaltfrage".

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Signatur: EvB/B 193/34

Marburg; Bremen, 1914-1917. – 43 Dok., 164 S. (gbd.)
[^]. 34.
Protokoll über eine Besprechung am 30. Oktober 1916 zwischen den Herren Geheimrat Klingenbiel, Paulsen und Dr. Siebert / Carl Siebert
[Marburg]; 02.11.1916. – masch., 3 S. (Durchschlag) + 1 Beil.

Mit Nachschrift, datiert auf den 02.11.1916

Beil. ( masch., 2 S. (Durchschlag)): Rundbrief, [o.O.], [o.D.]: Rundbrief an Apotheken. Übersendung des aktuellen Preisverzeichnisses und Information über die von den Behringwerken G.m.b.H. gewährten Nachlässen auf Diphtherieserum. Information über die Herstellung des von Behring "erfundenen Diphtherieheilserum[s]", die Produktion sei vor zwei Jahren [1914] nach Marburg verlegt worden [zuvor Höchst]. Über den "Gang unsere wissenschaftlichen Arbeiten aus dem Gebiet der Diphtheriebekämpfung" unterrichteten "Behring's Gesammelte Abhandlungen" [= Gesammelte Abhandlungen: Neue Folge, Bonn 1915], die man gerne kostenlos zur Verfügung stelle. Zur Preisgestaltung unter Erwähnung des Preiskampfes.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-10/T-II, m/Nr. 1233

Zur Diphtheriekonvention. Stand der Verhandlungen mit den Farbwerken vorm. Meister Lucius & Brüning, Haltung der Firma Schering (Berlin). Der Vorschlag Sieberts, ein Rundschreiben an alle deutschen Apotheken zu versenden [siehe Beilage], wird angenommen. - Ehlers erhält gegen Barkauf einen Rabatt von 50 Prozent. - Die Fetthefeproduktion ist weiterhin eingestellt, aus dem Institut Delbrücks gibt es keine neuen Informationen. Der Vorschlag Lindners, ein Verfahren zur Fettgewinnung "aus den Maden der Schmeissfliegen" aufzunehmen, wird nicht angenommen. - Terminliches zum Fall Söder. - Serumpferde: Das Generalkommando in Münster schickt 20 Pferde, die Fabrikation von Schweinerotlaufserum und Genickstarreserum wurde aufgenommen. Umsatzzahlen 01.04.1916 bis 31.10.1916: 460.171,56 Mark. - Als Werbemaßnahmen werden die Kosten für Annoncen auf 3000 Mark herabgesetzt, stattdessen wird die "direkte Bearbeitung durch Briefe" eingeführt. - Für die deutschen Schulen in Kurland sollen die Behringwerke G.m.b.H. auf Antrag des Vereins für das Deutschtum im Auslande 300 Mark stiften, wobei auch die pharmazeutischen Präparate in den Apotheken in Kurland eingeführt werden können. - In der Nachschrift informiert Siebert über eine Nachfrage des Hauptsanitätsdepots, wonach die Behringwerke G.m.b.H. den Auftrag erhalten, bis zum 01.04.1917 monatlich 70.000 Dosen Tetanusserum zu liefern. Dies bedeute eine Umsatzerhöhung um 270.000 Mark.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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