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4 Einträge zu schreiber, ernst [1868-1929] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-06-27 01:01)


Signatur: EvB/B 196/175

Besprechung zwischen Exc. v. Behring und Dr. v. Meister : Homburg v. d. H., Ritters Parkhotel, Anfang 4.40 Ende 7 Uhr. 24. April 1913 / Herbert von Meister
Bad Homburg v. d. H., 24.04.1913. – masch. m. eh. Unterschrift u. hs. Erg. u. Anstr., 4 S.

hs. Vermerk "Streng vertraulich"

Ländercode UNIMARC: XA-CH

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045c/Dok. 0000840

Protokoll der Besprechung mit Behring am 24.04.1913 mit folgendem Ergebnis: Ehrlich sei bereit Behrings Diphtherie-Schutzmittel unentgeltlich zu prüfen. Prüfen sollten unter anderem auch Schreiber (Magdeburg), Finkelstein (Berlin), Schlossmacher (Düsseldorf), Pfaundler (München) Pölker (Wien) [Bleistiftnotiz rechts daneben: "Pirquet"], Ehrlich (Frankfurt) sowie Roux und Mecnikov (Paris). Behring habe große Vorräte in Marburg, Ehrlich bestimme die Wertigkeit, die Farbwerke übernähmen Mischung, Verdünnung, Emballage und Versand. Weiteres zur Arbeitsaufteilung, zur Finanzierung der Herstellung ("der Geldpunkt [sei] bei Behring die Hauptsache") und zum Preis des Mittels. Zur Verwendung des aus Menschenblut hergestellten "Menschenserum" (nach Meister "undurchführbar"). "Behring hat solches Serum immer für seine Kinder vorrätig und nannte es Fürstenkinderserum." [Passage mit Randmarkierung.] - Behring schlägt vor, den Preis des Tetanusserums heraufzusetzen, er besitze enorme Vorräte und habe bereits Bulgarien beliefert.

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Signatur: EvB/B 196/180

Brief an Herbert von Meister, Farbwerke Vormals Meister, Lucius und Brüning / Emil von Behring
Marburg, 16.05.1913. – eh., 3 S., Transkr. (2 S.)

Briefkopf: geprägtes schwarzes Wappen

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045c/Dok. 0000845

B. übersendet Arbeiten aus der "Deutschen medizinischen Wochenschrift" zum neuen Diphtherieheilmittel ("Ueber ein neues Diphtherieschutzmittel", in: Deutsche medizinische Wochenschrift, Nr. 19, 8.5.1913, 873-876) und weist auf zukünftig erscheinende Beiträge von Schreiber (Magdeburg / Sudenburg) und R. Matthes (Marburg) hin. Lieferung des neuen Diphtheriemittels nach Berlin, Hamburg-Eppendorf, Düsseldorf, Wien, Auguste-Victoria-Säuglingsheim in Charlottenburg, Krankenhaus Urban in Berlin, Ehrlich in Frankfurt. Über einen Kursus zu Blutprüfungsmethoden für Krankenhausvertreter. - Antwort auf den Brief der Farbwerke Höchst vom 03.05.1913 über die strittige Gewinnbeteiligung von 10 Prozent, die B. nicht akzeptieren könne. Ab 01.07.1914, nach Ablauf des alten Vertrags, wolle B. bezüglich des Vertriebs des Tetanus- und des Diphtherieheilserums "freie Hand" behalten.

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Signatur: EvB/B 194/1

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
[Marburg], 08.01.1914. – masch. m. eh. Erg., 3 S. (Durchschlag)

Adressat nachträgl. ergänzt. Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Mitteilung über den Inhalt des Gesprächs mit Behring: Wegen des Vertrags mit den Farbwerken vorm. Meister Lucius & Brüning in Höchst könne über den Vertrieb des Diphtherieheilserums erst im Herbst [1914] gesprochen werden. Eine Beteiligung Söders am Vertrieb des Mittels ins Ausland sei nicht ausgeschlossen. Auch das neue Tuberkulosemittel käme dafür in Betracht. - Mitteilung über den Bericht Sieberts an Behring, betreffend das vorausgegangene Gespräch mit Söder, nach dessen Ansicht "Bremenser Kapitalisten mit Leichtigkeit zur Hergabe von Kapitalien für ein Unternehmen wie das unserige zu bestimmen [seien], wenn der Sitz des Geschäfts nach Bremen verlegt oder eine Filiale dort errichtet würde". Nach Söders Eindruck sei mit den Präparaten des Behringwerks oHG durchaus "ein Geschäft zu machen". Behring wolle sich "persönlich mit Kapital an unserem Unternehmen [...] beteiligen", so u. a. durch Baulichkeiten in Marburg und Betriebskapital. Die Fabrikation solle - so Siebert - in Marburg verbleiben, der kaufmännische Vertrieb (inklusive der "Reklame") nach Bremen verlagert werden. - Über den Vertrag mit den Farbwerken vorm. Meister Lucius & Brüning, betreffend das neue Diphtherieschutzmittel, Hinweis auf ein beigelegtes Schreiben an Ministerialdirektor Kirchner, worin über die Impfversuche Dr. Schreibers in Magdeburg berichtet werde. Da die preußische Regierung wegen finanzieller Schwierigkeiten keine Impfversuche fördere, könnte stattdessen das Behringwerk Impfärzte anstellen. Bitte um Vorschläge betreffend die weiteren Verhandlungen mit Behring - Beigelegt sei ein Separatdruck der Veröffentlichung von Hahn und Sommer [= "Praktische Erfahrungen mit dem v. Behringschen Schutzmittel gegen Diphtherie", in: Deutsche medizinische Wochenschrift 40 (1914), S. 13-17].

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Signatur: EvB/B 192/307

Brief an die Behringwerke, Marburg / Bruno Friling
Berlin-Halensee, 16.10.1915. – masch. m. eh. Unterschrift, 1 S.

Briefkopf: "Dr. Bruno Friling Wissenschaftlicher und kaufmännischer Vertreter der Behring-Werke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bremen und Marburg, Berlin-Halensee, Karlsruherstr. 27

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2292/Dok. 0000961/206a

Antwort auf ein Schreiben der Behringwerke vom 15.10.1915, wonach am 14.10.1915 500 Diphtheriesera Nr. III an das Hauptsanitätsdepot Berlin sowie 500 Diphtheriesera Nr. III an F. versandt wurden. Bericht über den Besuch in Magdeburg (Krankenhaus Magdeburg-Sudenburg, Krankenhaus Magdeburg-Altstadt). Die Professoren Wendel und Schreiber sowie Dr. Fritz Sommer danken für die überreichten Abhandlungen [= Emil von Behring: Gesammelte Abhandlungen, Neue Folge, Bonn, 1915].

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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Bahnhofstraße 7, D-35037 Marburg Tel. 06421/28-67088, Fax 06421/28-67090, E-Mail: evb@staff.uni-marburg.de

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