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2 Einträge zu schwerin von schwanenfeld, wilhelm [1856-1926] ADRESSAT
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2022-08-15 23:49)


Signatur: EvB/B 1/175

Brief an Wilhelm Schwerin von Schwanenfeld / Emil von Behring
Marburg, 11.1905. – masch. o. Unterschrift, 4 S. (Durchschlag)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1043/Dok. 0000652j

Zur Perlsuchtbekämpfung. - Ein Wechsel in der Leitung des Ministeriums für Landwirtschaft könnte sich günstig für B.s tuberkulosetherapeutische Bestrebungen und den Einsatz des Bovovaccin auswirken. Geheimrat Küster habe bisher immer Veterinärprofessor Schütz protegiert; Verweis auf das 8. Heft der "Beiträge" [Artikel II: "Auseinandersetzung mit einigen von meinen Kritikern (Flügge, Benda, Schütz)", in: Beiträge zur experimentellen Therapie, Heft 8, 1904, 1-138], Erwähnung des Unterstaatssekretärs von Conrad. - Hinweis auf B.s internationale Kontakte nach Frankreich (Vallée), Italien, Belgien, Holland, Schweden, Norwegen, Russland, Österreich-Ungarn und überseeische Staaten. Argentinien interessiere sich für das Tulasepräparat, Römer solle daher nach Buenos Aires entsandt werden. Roux und Mecnikov untersuchten B.s Präparate im Pariser Pasteur-Institut ebenso wie Arloing in Lyon. Die beiliegende Korrespondenz mit Leclainche, Direktor der Veterinärschule in Toulouse [nicht vorhanden], informiere über weitere Versuchsreihen in Frankreich. 800.000 Mark habe B. für tuberkulosetherapeutische Arbeiten zur Verfügung gestellt, nun stehe die Tulasetherapie für Menschen im Vordergrund. - B. bittet um Durchsicht und Kommentierung der beigelegten Schriftstücke. Es sei seine Absicht, als Sachverständiger in diesen Fragen herangezogen zu werden.

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Signatur: EvB/B 1/174

Brief an Wilhelm Schwerin von Schwanenfeld / Emil von Behring
Marburg, 09.11.1905. – eh. Entw., 4 S., masch. m. eh. Erg. u. eh. Unterschrift, 2 S.

Briefkopf: geprägtes Wappen

eh. Br. und masch. Briefentwurf zum Teil abweichend

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1043/Dok. 0000652i

B. dankt für Sch.s Eintreten für B.s "Prioritätsrechte". "Die Prestige-Frage in dieser Angelegenheit ist ja in wissenschaftlichen Kreisen zu meinen Gunsten entschieden. Geschäftlich ist aber nichts Rechtes gegen die mit dem Landwirtschaftsministerium verbündeten Herren Koch und Schütz zu machen. Billiger läßt sich mein Impfstoff kaum abgeben. Ich liefere 6 I.E. für 1,50 Mark, Koch-Schütz 1 I.E. für 1,00 Mark." B. habe sich zu dem "Contre-Coup" entschlossen, das Tuberkulin, "für welches Koch [Wort unterstrichen] zweifellos Prioritätsrechte besitzt", vom B.werk aus in den Handel zu bringen. - Weiteres zur Verhütung der Perlsucht, Verweis auf Römers in Aussicht stehende Berichte, zur Tuberkulinprüfung trächtiger Rinder kurz vor dem Kalben. "Daß gesunde Kälber durch die Impfung ausreichenden Schutz bekommen, bestatigt [!] sich immer mehr." - Zu B.s Mecklenburger Rindern, speziell der Lämmersdorfers Herde. - Über die aufregenden Pariser Tage und den dortigen Vortrag. Über die Behandlung menschlicher Tuberkulosefälle.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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