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4 Einträge zu zangemeister, wilhelm [1871-1930] BEHANDELTE PERSON
im Register Personen und Körperschaften

(erzeugt 2020-10-29 03:47)


Signatur: EvB/B 1/66

Brief an Rudolf von Hoesslin / Emil von Behring
Marburg, 13.02.1911. – eh., 3 S.

Briefkopf: "Marburg / Lahn Villa Behring"

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1036/Dok. 0000294

B. übersendet Hoesslin das erste Ergebnis seines Fleißes, die ersten beiden Bogen der "Blutmengebestimmungsarbeit" ["Meine Blutuntersuchungen", 12. Heft der "Beiträge zur experimentellen Therapie"]. B. plant eine "ansehnliche klinische Statistik" zusammenzubringen, die auch durch Zangemeisters Untersuchungen an graviden Frauen ergänzt werde. - Die Zuwendung zur klinischen Diagnostik verdanke er seinem Neuwittelsbacher Aufenthalt bei H., bei dem er den Wert einer guten Diagnostik schätzen gelernt habe. Hier habe H. unter Mitwirkung von Friedrich von Müller, Kraepelin und anderen "Erkennen, Wissen und Handeln" miteinander vereinigt. B. wünscht seine neue Schrift "Meinen Münchener Freunden Dieudonné, Rudolf von Hoesslin, Friedrich von Müller in dankbarer Gesinnung" zu widmen und erwartet Hs. Zustimmung.

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Signatur: EvB/B 1/67

Brief an Rudolf Hoesslin / Emil von Behring
Marburg, 29.05.1911. – eh., 4 S.

Briefkopf: "Marburg / Lahn Villa Behring" mit Bild

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1036/Dok. 0000297

B. wolle H. vier weitere Manuskriptbogen der Blutbestimmungsarbeit [vermutlich "Meine Blutuntersuchungen", 12. Heft der "Beiträge zur experimentellen Therapie" 1911] zuschicken. H. solle sich beim Münchener Gynäkologenkongress auch den Vortrag von Fries (aus Zangemeisters Frauenklinik in Marburg) anhören und auch Müller und Dieudonné darauf aufmerksam machen. B. würde es begrüßen, wenn H. seine Erfahrungen mit Hepinbädern in der "Münchener Medizinischen Wochenschrift" mitteilen würde. - B. plane weitere private Unternehmungen, so einen Besuch in Baden. Für Pfingsten habe sich Graser angemeldet. - Über weitere Bauvorhaben, die Laboratoriumsarbeit und die experimentelle Verifizierung des Pariser Vortrags von 1905; die atoxischen Heilsera könnten in Kürze in die Praxis eingeführt werden. - Die Familie sei wohlauf. - Nachricht an Oskar von Miller über die Pasteurschen Originalpräparate, die B. in Dresden gesehen habe. Über Generalkommissar Prof. Faster ließen sich sicherlich einige Stücke für das Deutsche Museum erwerben. - Ausführlich zu Gesundheitszustand ("psychogene" Schmerzen), Körperertüchtigung und Gewicht (85 Kilo).

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Signatur: EvB/B 194/190

Brief an William Söder / [Carl Siebert]
[Marburg], 27.11.1914. – masch. m. eh. Korr., 2 S. (Durchschlag)

Absender nicht genannt, aber eindeutig identifizierbar.

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 2293

Siebert habe auf Behrings Wunsch mit diesem zusammen ein Telegramm an Schoch unterzeichnet ("entschieden für Annahme der Schochschen Anerbietung, Diphtherieserum jetzt genügend vorhanden"). Unklar sei, ob die Behringwerke G.m.b.H. Ausfuhrgenehmigung für Diphtherieserum und Tuberkulin erhielten. Für die Ausfuhr von Tetanusserum werde "keinesfalls" eine Genehmigung erteilt. - Tierarzt Rüder [eh.: "Rüther"], momentan Assistent bei Geheimrat Schütz in Berlin, sei bereit, bei den Behringwerken G.m.b.H. anzufangen. Gehaltsfrage. - Friling glaube mit Typhus- und Choleraimpfstoffen Geschäfte machen zu können, Siebert könne diese liefern. Der Typhusimpfstoff werde momentan von Geheimrat Matthes, Professor Zangemeister und Sanitätsrat Sardemann erprobt. - Über die finanzielle Situation (Futter, Neueinrichtungen, Gehalts- und Lohnzahlungen für das Personal). - Privates (Grüße an Frau und Schwester).

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Signatur: EvB/B 192/140

Brief an das Preußische Kriegsministerium, Friedrich Paalzow / [Emil von Behring]
Berlin, 05.12.1914. – masch., 1 S. (Durchschlag)

Absender nicht eindeutig identifizierbar, vermutl. Behring

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1526

Wiedergabe des Austauschs zwei Telegramme zwischen den Behringwerken Marburg und dem Preußischen Kriegsministerium, Medizinalabteilung, über die Herstellung von Cholera- und Typhusimpfstoff. Die Herstellung sei wegen Personalmangels "jetzt nicht möglich", da seit Beginn des Krieges sämtliche Abteilungsvorsteher und Assistenten im Feld stünden und B. "an den Folgen einer Hüftgelenk-Fraktur" laboriere. Jedoch lagerten jetzt "100 Liter Typhus-Impfstoff und annähernd ebensoviel Cholera-Impfstoff [...] unbenutzt in den Behringwerken", da die Medizinalabteilung ohne Angabe von Gründen auf die Abnahme dieser Impfstoffe verzichtet hätte. Angaben zur Herstellung des Impfstoffs, die "abweichend von Kolle" und "unter Berücksichtigung der durch eigene Untersuchungen bestätigten Angaben von Fornett" geschehen sei. Speziell für den Typhusimpfstoff sei "durch vergleichende Prüfung im hiesigen Kriegslazarett (Professor Zangemeister) die Gleichwertigkeit mit dem vom Sanitätsamt gelieferten Impfstoff an menschlichen Individuen sichergestellt worden". - Allgemeines zu den eingegangenen Risiken einer (bisher) ertraglosen Betriebserweiterung zwecks Impfstoffherstellung.

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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